Im wahrsten Wortsinn ein voller Erfolg:

 

Farina de Waards Releaseparty in Hofheim am Taunus

 

 

 

Am 22. Juli feierte die preisgekrönte Autorin und Verlegerin Farina de Waard die Releaseparty ihres vierten Buches. Der Roman mit dem Titel „Zwang“ ist der dritte Band ihrer High Fantasy-Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ und stellt damit gewissermaßen die Halbzeit der künftigen Hexalogie dar. Gastgeber war das spanische Tapasrestaurant „el Cilantro“ in der Hofheimer Burgstraße. Mag das beschauliche Städtchen am Taunus auch als überraschende Wahl für eine Schriftstellerin aus dem holsteinischen Bosau erscheinen, so war der Ort doch gut bedacht – nur wenige Minuten mit dem Zug vom Frankfurter Hauptbahnhof gelegen, war die Feier so für Fans aus ganz Deutschland gut erreichbar. Die Rechnung ging auf – als die Künstlerin eine handgemalte Deutschlandkarte auslegte, war sie im Nu überall mit Kreuzen der einzelnen Besucher übersät.

 

 

 

Schon vor dem Beginn der Veranstaltung entrückte der besondere Charme der Örtlichkeit die Besucher der Alltagswelt. Von alten Zeiten berichtendes Fachwerkgemäuer, das angenehme Licht verschnörkelter Lampen und der herrliche Duft des Essens, welches vom fernen Spanien und noch viel ferneren Gewürzländern erzählte, erzeugten eine gemütliche und phantastische Atmosphäre. Nachdem das ehrenamtliche Organisationsteam auch die angemeldeten ortsunkundigen Gäste vom Bahnhof abgeholt hatte, war der Raum bis auf den allerletzten Platz gefüllt und die Feier konnte beginnen.

 

 

 

Als erstes stellte sich die Autorin selbst vor, denn dank Presseberichten und im Vorfeld verteilten Flyern waren auch Besucher, die sie bisher noch nicht kannten, auf die Veranstaltung neugierig geworden. Anschließend spannte sie die an ihren Lippen hängenden Fans noch ein wenig weiter auf die Folter, indem sie erst den Prolog ihrer Neuerscheinung vorlas. Eine Besonderheit der Reihe ist nämlich, dass de Waard in den Prologen die Geschichte der Eltern ihrer Protagonistin erzählt – und zwar rückwärts. Im ersten Band findet sich also das Ende der Geschichte, und in jedem weiteren Band wird ein paar Stunden zurück gespult. Nach einer ersten Pause, in der die Zuhörer ihre Getränke serviert bekamen und Tapas bestellten, sprang die Autorin aber direkt ins Geschehen des Romans und las mehrere längere Abschnitte vor, die sehr geschickt so gewählt waren, dass sie nicht zu viel verrieten, sondern noch mehr Neugierde weckten. Wurde in einer Stelle knisternde Spannung und dicht gepackte Action geboten, konnten die Zuhörer in einem anderen Abschnitt tief in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin Zenay eintauchen und dabei auch mehr über das Leben ganz normaler Menschen in de Waards phantastischer, magischer Paralleldimension Tyarul erfahren.

 

 

 

Anschließend wurden die köstlichen Tapasplatten durch das sehr freundliche Restaurantpersonal serviert und die charmante Autorin stellte sich den neugierigen Fragen ihrer alten und ihrer neugewonnenen Fans. Nicht nur Fragen zu ihren Charakteren und ihrer Fantasywelt wurden dabei geduldig beantwortet, sondern auch ihrer Arbeit als Verlegerin kam viel Aufmerksamkeit zu. Nicht nur ist Farina de Waard Selfpublisherin, sprich eine ohne die klassischen Verlage auskommende Schriftstellerin, was unter Autoren ihres Formats immer noch außerordentlich selten ist, sondern sie hat einen auch innerhalb des Selfpublishing sehr unüblichen Weg gewählt: Sie hat einen eigenen Verlag gegründet und verlegt auf diese Weise ihre Bücher komplett selbst, ohne die sonst einschlägigen Dienstleister in Anspruch zu nehmen.

 

 

 

Nachdem alle Teilnehmer gesättigt waren, folgte eine letzte gelesene Szene, bevor die Fans den lang ersehnten Roman endlich kaufen und in den Fingern halten konnten – selbstverständlich mit persönlicher Widmung für jeden einzelnen Leser. Auch die vorigen Bände der Reihe sowie der von ihr unabhängige Roman Jamil fanden reißenden Absatz. Außerdem konnte auch passender Schmuck erworben werden – insbesondere die „Bilure“, aus Metall und Glas eigenhändig von de Waard hergestellte Schmuckstücke, welche in ihrer Buchwelt magische Speichersteine sind, erfreuten sich, wie immer, großer Beliebtheit bei den Fans. Damit endete die offizielle Veranstaltung und der Abend klang langsam im informellen Rahmen mit spanischem Wein und weiteren Gesprächen der Autorin mit ihren eingefleischtesten Fans aus. Den Teilnehmern wird der Abend sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben, und wer die tolle Stimmung nochmal erleben möchte oder die Feier verpasst hat, kann die Autorin das nächste Mal in ähnlichem Rahmen am 13. Oktober erleben – dann gibt sie ihre traditionelle Frankfurter Fantasylesung zur Buchmesse, um 20:00 Uhr in der Mittelalterkneipe *kleine Hölle* in Frankfurt-Sachsenhausen.

 


26.08.2015

Die "Welt" hat im folgenden Online-Artikel über die Lange Nacht der Literatur in Hamburg berichtet. Einfach dem Link folgen.

26.April 2015

"Wo Magie im Spiel ist"


Der wundervolle Artikel, verfasst von Julia Voigt, erschien im SHZ Journal und im Wochenend Magazin.


Vielen Dank für das Interview und das Treffen bei der Lesung in Schleswig!

22. März 2015


Nach einem wunderbaren Telefon-Interview erschien am 22.03.15 ein Artikel über Farina und ihre Bücher im "Sonntag" einer großen Zeitung für Freiburg und Umgebung. Danke an Mona Chanchiri für das nette Gespräch und den Artikel!

Hier geht es zur Online-Ausgabe der Zeitung oder besuchen Sie die Webseite: www.der-sonntag.de

18. März 2015

Direkt nach dem Messeaufenthalt in Leipzig durfte Farina in Kiel eine Lesung geben - diese wurde von den Kieler Nachrichten besucht. Ein Fotograf machte for der Lesung Fotos und die Reporterin Julia Frick war zu Gast, lauschte und fragte Farina anschließend Löcher in den Bauch.

Vielen Dank für das Gespräch!

16. März 2015

Die Preisverleihung des Indie Autor Preises kam groß raus - hier im "Fränkischen Tag".


Direkt nach der Preisverleihung am 14. März wurde Farina vom dpa interviewt und fotografiert, heraus kam ein Bericht über die Preisverleihung, der auch in vielen Onlineausgaben von Zeitungen veröffentlicht wurde.

Oktober-Ausgabe 2014 des "Weilheimer Blättle"