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Autorensonntag 24. Mai

Im heutigen #Autorensonntag geht um ein wichtiges und ernstes Thema: Die Verantwortung als Autor.
Wir Schreibenden, wir Wortfinder ... wir erschaffen Welten und Realitäten, in die unsere Leser abtauchen können - doch Worte sind Macht und mit Macht kommt große ... ja, ihr merkt, worauf ich hinaus will, hust ;)
Aber nein, Spaß beiseite. Durch das, was wir lesen, formen wir Gedanken und regen die Fantasie an. Wenn jemand für Charaktere schwärmt und voll in ein Buch eintaucht, wenn ihn anderes abstößt oder gruselt, dann beeinflussen wir damit vielleicht auch Einstellungen.
Gerade deshalb mache ich mir häufig Gedanken darum, was meine Geschichten zwischen den Zeilen erzählen, was für einen Eindruck sie bei Lesern hinterlassen könnten und frage auch meine Lektoren und Testleser gezielt danach.
Während Liebe für mich etwas Natürliches sein sollte (siehe Autorensonntag-Beitrag vom 26.4. unter https://www.fanowa.de/2020/04/26/autorensonntag-26-april/ https://www.fanowa.de/2020/04/26/autorensonntag-26-april/https://www.fanowa.de/2020/04/26/autorensonntag-26-april/https://www.fanowa.de/2020/04/26/autorensonntag-26-april/), sind Gewalt, Dunkelheit und Tyrannei zentrale Themen. Ich möchte Gedanken dazu anregen, dass man mit innerer Balance, Willenskraft und Mut gegen das Böse in der Welt antreten sollte. Dass Zivilcourage, die Unterstützung von Minderheiten und das Hinterfragen von Dingen, die "schon immer so waren", aber nichts mit Demokratie zu tun haben, essentiell sind für eine gleichberechtigte und friedvolle Welt. Dafür jage ich meine Charaktere manchmal durch die Hölle und lasse sie über Jahre zwischen Bucherscheinungen in Sümpfen herumirren ... doch am Ende sollten meine Leser (also vielleicht auch DU, hihi) die Bedeutung meiner Worte erkennen und hoffentlich nicht die Dunkelheit siegen lassen.

Was meint ihr? Bringe ich solche Nachrichten in meinen Büchern rüber? Ich bin gespannt, was ihr über die Verantwortung der Autoren denkt!

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